Pflege aktuell Archive - Paritätisches Seniorenwohnen https://www.pswohnen.de/category/blog/pflege-aktuell/ Wed, 16 Feb 2022 12:09:45 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://www.pswohnen.de/wp-content/uploads/2021/09/cropped-200630-PSW-Logo-ohne-Text-II-32x32.png Pflege aktuell Archive - Paritätisches Seniorenwohnen https://www.pswohnen.de/category/blog/pflege-aktuell/ 32 32 Je besser die Überleitung, desto reibungsloser die Versorgung https://www.pswohnen.de/aktuell/je-besser-die-ueberleitung-desto-reibungsloser-die-versorgung/ Tue, 22 Oct 2019 09:13:24 +0000 https://www.pswohnen.de/?p=641 Welche Informationen brauchen Krankenhäuser, um unsere Bewohner*innen pflegerisch gut versorgen zu können? Auf jeden Fall die üblichen Stammdaten, wesentliche Diagnosen, Informationen über Risiken, Prophylaxen und die Nutzung von Hilfsmitteln sowie...

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Welche Informationen brauchen Krankenhäuser, um unsere Bewohner*innen pflegerisch gut versorgen zu können?

Auf jeden Fall die üblichen Stammdaten, wesentliche Diagnosen, Informationen über Risiken, Prophylaxen und die Nutzung von Hilfsmitteln sowie grundsätzliche Angaben zur pflegerischen Versorgung.

Aber gerade bei Bewohner*innen mit kognitiven und kommunikativen Beeinträchtigungen ist noch einiges mehr erforderlich.

Informationen über die übliche Tagesstruktur und feste Gewohnheiten helfen, den Bewohner*innen auch an einem anderen Ort eine Orientierung zu geben.

Ebenso kann es sein, dass herausfordernd erlebtes Verhalten im Alltag eine große Rolle spielt. Die Kenntnis und die entsprechende Berücksichtigung machen eine pflegerische Versorgung im Krankenhaus oftmals überhaupt erst möglich.

Zu diesem Zweck hat sich Nicole Genzel, Pflegefachkraft im PARITÄTISCHEN Seniorenwohnen am Rosengarten, etwas einfallen lassen, denn mit dem bisher genutzten und nicht veränderbaren Überleitungsbogen aus der Papierdokumentation können diese, für die Bewohner*innen äußerst wichtigen Informationen nicht so wie notwendig übermittelt werden.

 

Gemeinsam mit dem Zentralen Qualitätsmanagement entwickelte sie eine Ergänzung zu einem neuen Überleitungsbogen, der nun auch aus der Dokumentationssoftware heraus ausgedruckt werden kann.

Es wird noch ein bisschen Wasser die Spree hinunterfließen bis die gesamte Dokumentation rund um die Überleitung auf Knopfdruck ausgedruckt und ins Krankenhaus mitgegeben werden kann.

Aber wir bleiben an der Weiterentwicklung dran.

Jetzt sagen wir erstmal: Danke, liebe Frau Genzel!

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Learning by doing https://www.pswohnen.de/aktuell/learning-by-doing/ Thu, 10 Oct 2019 09:16:24 +0000 https://www.pswohnen.de/?p=643 Die beste Vorbereitung auf die Ergebniserfassung ist die praktische Übung Wenn die MUG`s auf dem Tisch liegen und mit dem EQ-Fächer gefächelt wird, dann ist wieder Zeit für „Ergebniserfassung“. Was...

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Die beste Vorbereitung auf die Ergebniserfassung ist die praktische Übung

Wenn die MUG`s auf dem Tisch liegen und mit dem EQ-Fächer gefächelt wird, dann ist wieder Zeit für „Ergebniserfassung“.

Was so komisch klingt, ist eine sehr ernste Sache.

In den aktuellen Maßstäben und Grundsätzen für die Qualität, Qualitätssicherung und –darstellung sowie für die Entwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements nach § 113 SGB XI in der vollstationären Pflege (kurz MUG`s genannt) ist geregelt, dass vollstationäre Pflegeeinrichtungen seit Oktober 2019 zu einer halbjährlichen Ergebniserfassung für alle in der Einrichtung lebenden Bewohner*innen an einem festgelegten Stichtag verpflichtet sind. Die dafür erforderlichen Daten beziehen sich jeweils auf das zurückliegende Halbjahr. Eine unabhängige Datenauswertungsstelle (kurz DAS genannt) ermittelt auf dieser Grundlage sogenannte Indikatoren (z.B. Erhaltene Mobilität, Dekubitusentstehung, Stürze mit gravierenden Folgen). Diese Ergebnisse sollen einerseits Pflegebedürftigen eine Orientierung über wichtige Versorgungsergebnisse bieten. Andererseits sollen die Pflegeeinrichtungen auf der Basis von sogenannten Feedbackberichten der DAS feststellen, wo sie im Vergleich zu anderen stationären Pflegeeinrichtungen stehen, und bei Notwendigkeit geeignete Maßnahmen zur Verbesserung einleiten können.

98 verschiedene Daten und das pro Bewohner*in… Das ist wirklich kein Klacks. Ein nicht zu unterschätzender Zeitaufwand, der pro Einrichtung geleistet werden muss.

Es ist ja keine Neuigkeit, dass wir in der Pflege keine zusätzlichen Ressourcen dafür haben. Das Gegenteil ist der Fall. Deshalb versuchen wir uns so gut wie möglich auf die schon mal bis 2025 festgelegten Stichtage vorzubereiten.

Viele Daten werden in der laufenden Versorgung der Bewohner*innen bereits erfasst (z.B. Diagnosen, Gewicht). Für andere wiederum müssen wir gemeinsam überlegen, wann ein geeigneter Erhebungszeitpunkt sein könnte. Das betrifft insbesondere die vier Module aus dem Begutachtungsinstrument, die bislang nicht regulär bei allen Bewohner*innen von den Pflegefachkräften der Pflegeeinrichtungen erhoben werden mussten. Höchstens, um die Aktualität eines Pflegegrades zu überprüfen. Ansonsten ist das ein Instrument für den MDK, das zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit genutzt wird.

Bei unseren praktischen Übungen spielen wir die gesamte Ergebniserfassung an konkreten Beispielen durch. Dabei wird die Erhebung von Daten in den laufenden Prozessen überprüft und ggf. angepasst. Knifflige Fälle greifen wir auf, um sie gemeinsam zu diskutieren.

Eine kleine Unterstützung bietet der EQ-Fächer, der Erläuterungen und Definitionen zu den einzelnen Fragen aus dem Erhebungsbogen zur Ergebniserfassung beinhaltet.

 

Inzwischen gibt es allerdings auch schon FAQ`s von verschiedenen Stellen, die ebenfalls wichtige Informationen liefern.

 

Um die Ergebniserfassung so reibungslos wie möglich zu gestalten, werden wir selbst alle wichtigen Informationen aus den verschiedenen Unterlagen sowie Beispiele aus unserer eigenen Praxis in einer Arbeitshilfe zusammenfassen.

Dringend erforderlich sind für uns jedoch auch noch ausstehende Schritte, die wir selbst nicht beeinflussen können. Im September sollten von der Datenauswertungsstelle die notwendigen Spezifikationen für die Softwarefirmen bereitgestellt werden. Nur damit könnten Einrichtungen, die mit elektronischer Pflegedokumentation arbeiten, diese auch für die Ergebniserfassung nutzen. Eine Erleichterung, wenn`s funktioniert. Bislang stehen die Spezifikationen nicht zur Verfügung, laut neuester Info der DAS ist das nun für Mitte Oktober geplant.

Es bleibt also sehr spannend, wie es mit diesem Thema für uns weitergeht.

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Zweite Runde Expertentage https://www.pswohnen.de/aktuell/zweite-runde-expertentage/ Wed, 18 Sep 2019 09:19:34 +0000 https://www.pswohnen.de/?p=647 Wie können wir mit unseren Bewohner*innen kommunizieren, wenn die Sprache verloren geht? Wie gelingt es uns, unsere Bewohner*innen mit Demenz in ihrer Welt abzuholen und ihnen auf der Gefühlsebene zu...

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Wie können wir mit unseren Bewohner*innen kommunizieren, wenn die Sprache verloren geht?

Wie gelingt es uns, unsere Bewohner*innen mit Demenz in ihrer Welt abzuholen und ihnen auf der Gefühlsebene zu begegnen?

Wie schaffen wir es, sie im Alltag zu stärken und ihnen Vertrauen zu geben?

Wie können wir die Angehörigen stützen und die Lebenswelt der Bewohnerin bzw. des Bewohners erfahrbar machen?

Mit diesen und weiteren Fragestellungen beschäftigen wir uns an unserem zweiten Expertentag. Die teilnehmenden Pflegekräfte werden animiert, die Perspektive zu wechseln: weg vom pathologischen Blick auf die Demenz und hin zu einem Verständnis der Person mit Demenz.

Dieser Blick hilft uns in vielen alltäglichen Situationen, die uns im Pflegealltag begegnen, beispielsweise beim Ernährungsmanagement und beim Schmerzmanagement. Themen, die am heutigen Expertentag ebenfalls eine Rolle spielen.

Für die Teilnehmer*innen aus unseren Einrichtungen sind das keine neuen Themen, denn sie sind seit Jahren feste Bestandteile in unseren Fortbildungsplänen.

Wie schon bei den Veranstaltungen zum Expertentag 1 (wir berichteten davon) geht es auch jetzt wieder darum, das vorhandene Fachwissen zu vertiefen und anhand von konkreten Fallbeispielen die Entwicklung und die Umsetzung von Maßnahmen zu üben.

In insgesamt fünf Veranstaltungen zum Expertentag 2 wollen die Referentinnen Yvonne Jöhrend (PDL im PSW „Dr. Victor Aronstein“) und Joyc Thoms-Holicki (Zentrales Qualitätsmanagement) mit verschiedenen Methoden Impulse setzen, Denkanstöße anbieten, Fragen aufwerfen und Lösungen entwickeln, die konkret in die Praxis mitgenommen werden können.

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Die Einschätzungskompetenz stärken https://www.pswohnen.de/aktuell/die-einschaetzungskompetenz-staerken/ Tue, 02 Jul 2019 09:41:41 +0000 https://www.pswohnen.de/?p=653 Das Begutachtungsinstrument und seine Bedeutung für die Indikatoren Das Begutachtungsinstrument zur Ermittlung des Pflegegrades hat zukünftig noch eine weitere Funktion. Die halbjährliche Ergebniserfassung zur Berechnung der Indikatoren, mit denen die...

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Das Begutachtungsinstrument und seine Bedeutung für die Indikatoren

Das Begutachtungsinstrument zur Ermittlung des Pflegegrades hat zukünftig noch eine weitere Funktion. Die halbjährliche Ergebniserfassung zur Berechnung der Indikatoren, mit denen die Versorgungsergebnisse aller stationären Pflegeeinrichtungen beurteilt werden sollen, verlangt eine aktuelle Einschätzung der folgenden vier Module des Begutachtungsinstruments:

  • Modul 1: Mobilität
  • Modul 2: Kognitive und kommunikative Fähigkeiten
  • Modul 4: Selbstversorgung
  • Modul 6: Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte

Aufgrund der Aktualität dieses Themas haben wir uns auf der Leitungsebene noch einmal sehr ausführlich in einer Inhouse-Schulung dem Begutachtungsinstrument gewidmet.

Wir konnten für diese Fortbildung dankenswerterweise Frau Carola Stenzel, Referentin des deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) und gleichzeitig Bundesmultiplikatorin für die Erfassung von Versorgungsergebnissen im Rahmen des Indikatorenansatzes, gewinnen.

 

Die Einschätzung der benannten vier Module des Begutachtungsinstruments benötigt die Datenauswertungsstelle neben weiteren Daten für die Berechnung der Indikatoren und dementsprechend für die Rückmeldung der Ergebnisse an die Einrichtungen in Form des Feedbackberichtes. So lässt sich beispielsweise zukünftig darstellen, ob sich die Selbständigkeit und die Mobilität der Bewohner*innen in Bezug auf vorherige Ergebniserfassungen verbessert oder verschlechtert hat und wie die Einrichtung im Vergleich zum Bundesdurchschnitt abschneidet.

Bei einigen Indikatoren werden jeweils zwei Risikogruppen unterschieden:

  • Es gibt eine Gruppenbildung bei den Indikatoren Erhaltene Mobilität, Erhaltene Selbständigkeit bei alltäglichen Verrichtungen, Stürze mit gravierenden Folgen und Unbeabsichtigter Gewichtsverlust. Hierbei wird unterschieden nach Bewohner*innen mit keinen oder geringen kognitiven Beeinträchtigungen bzw. Bewohner*innen mit mindestens erheblichen kognitiven Beeinträchtigungen.
  • Im Unterschied dazu werden bei den Indikatoren Anwendung von Gurten und Anwendung von Bettseitenteilen nur Bewohner*innen mit mindestens erheblichen kognitiven Beeinträchtigungen berücksichtigt.
  • Eine weitere Gruppenbildung wird beim Indikator Dekubitusentstehung vorgenommen. Es gibt die Unterscheidung nach Bewohner*innen, die beim Positionswechsel im Bett selbständig oder überwiegend selbständig sind, und Bewohner*innen, die dabei überwiegend unselbständig oder unselbständig sind.

Alle diese Informationen, die für die Gruppenbildung und letztlich für den Indikator eine immense Rolle spielen, kommen aus dem Begutachtungsinstrument.

Das macht deutlich, wie wichtig die genaue Kenntnis der Module und die Einschätzungskompetenz sind.

In den nächsten Wochen werden wir zu diesem Thema noch weitere Inhouse-Schulungen für Pflegefachkräfte durchführen. Sie sind diejenigen, die die Bewohner*innen täglich versorgen und am allerbesten kennen, auf ihre fachliche Meinung und detaillierte Einschätzung kommt es an.

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4 Aufgaben zur Vorbereitung auf das indikatorengestützte Verfahren generieren https://www.pswohnen.de/aktuell/4-aufgaben-zur-vorbereitung-auf-das-indikatorengestuetzte-verfahren-generieren/ Wed, 19 Jun 2019 09:42:43 +0000 https://www.pswohnen.de/?p=655 Nach einem Soll-Ist-Vergleich, bei dem die neuen Anforderungen aus den Maßstäben und Grundsätzen und der Qualitätsprüfungs-Richtlinie mit dem aktuellen Stand der Pflegedokumentation verglichen werden, werden nun konkrete Aufgaben generiert, um...

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Nach einem Soll-Ist-Vergleich, bei dem die neuen Anforderungen aus den Maßstäben und Grundsätzen und der Qualitätsprüfungs-Richtlinie mit dem aktuellen Stand der Pflegedokumentation verglichen werden, werden nun konkrete Aufgaben generiert, um zunächst einmal für eine solide Datenlage sorgen. Das ist eine wichtige Voraussetzung für die zukünftige halbjährliche Ergebniserfassung.

Einerseits müssen wir uns die Frage stellen, ob Veränderungen in Prozessen und Pflegedokumentation erforderlich sind. Besteht Handlungsbedarf, werden die Aufgaben thematisch gebündelt (z.B. Einzug, Krankenhausaufenthalt, Sturz, Dekubitus, …), nach Prioritäten sortiert und bearbeitet.

Anderseits ist eine Abstimmung mit dem Software-Dienstleister erforderlich, um abzuklären, welche Anpassungen der Dokumentation seitens des Dienstleisters zeitnah unterstützt werden können und welche ohnehin in Bezug auf die kommenden Veränderungen vorgesehen sind.

Wenn man mit elektronischer Pflegedokumentation arbeitet, dann sollten nahezu alle Daten zum Zeitpunkt der Ergebniserfassung bereits automatisiert zur Verfügung stehen.

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Wie sich stationäre Pflegeeinrichtungen auf die Indikatoren zur Beurteilung von Ergebnisqualität und die neuen Qualitätsprüfungen vorbereiten können https://www.pswohnen.de/aktuell/wie-sich-stationaere-pflegeeinrichtungen-auf-die-indikatoren-zur-beurteilung-von-ergebnisqualitaet-und-die-neuen-qualitaetspruefungen-vorbereiten-koennen/ Thu, 13 Jun 2019 09:47:56 +0000 https://www.pswohnen.de/?p=657 Kein leichtes Unterfangen, aber Schritt 1 haben wir bereits getan, indem wir uns ausgiebig mit den Grundlagen beschäftigt haben und intensive Schulungen für Einrichtungsleitungen, Pflegedienstleitungen und Qualitätsbeauftragte durchgeführt haben. Schritt...

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Kein leichtes Unterfangen, aber Schritt 1 haben wir bereits getan,

  • indem wir uns ausgiebig mit den Grundlagen beschäftigt haben

  • und intensive Schulungen für Einrichtungsleitungen, Pflegedienstleitungen und Qualitätsbeauftragte durchgeführt haben.

Schritt 2 ist ein Soll-Ist-Vergleich.

Wir haben analysiert, welche Anforderungen sich aus den

ergeben und diese detailliert aufgeschlüsselt. (Einfache Excel-Tabelle reicht aus, sie ist in alle Richtungen auswertbar.)

(Die wichtigsten Grundlagen sind im Blogbeitrag zusammengestellt.)

Anhand dieser Anforderungen haben wir verglichen, wo und wie derzeit bei uns die erforderlichen Daten erhoben werden:

  1. Welche Daten erheben wir schon?
  2. An welchem Ort finden wir sie? (In Papier? In einem Softwareprogramm?)
  3. Wenn in einem Softwareprogramm, an welcher Stelle und in welcher Form (z.B. Freitext oder Auswahlfelder) stehen die Daten am besten zur Verfügung?

Bei diesem Vergleich treten schnell die Probleme und Potentiale zum Vorschein, und ein konkreter Arbeitsplan kann nun erstellt werden.

In Kürze werden wir darüber berichten…

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Eine solide Ausgangsbasis für die Indikatoren schaffen https://www.pswohnen.de/aktuell/eine-solide-ausgangsbasis-fuer-die-indikatoren-schaffen/ Thu, 02 May 2019 10:04:47 +0000 https://www.pswohnen.de/?p=665 Wenn die äußeren Anforderungen sich verändern, muss sich eine Organisation darauf einstellen. Manchmal ist es erforderlich, zunächst einmal alle Verantwortlichen für das neue Thema zu sensibilisieren. Wenn es um den...

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Wenn die äußeren Anforderungen sich verändern, muss sich eine Organisation darauf einstellen. Manchmal ist es erforderlich, zunächst einmal alle Verantwortlichen für das neue Thema zu sensibilisieren. Wenn es um den Indikatorenansatz geht, ist das nicht mehr notwendig. Die Anspannung wächst von Tag zu Tag. Insofern ist es gut, dass wir heute den Grundstein legen und ganz konkret mit der Vorbereitung beginnen.

Kurz zum Hintergrund: Alle stationären Langzeitpflegeeinrichtungen erwartet ab Herbst 2019 eine neue, große Herausforderung: die Indikatoren zur Beurteilung der Ergebnisqualität. Die Einrichtungen sind verpflichtet, halbjährlich eine Ergebniserfassung verschiedener bewohnerbezogener Daten durchzuführen und an die extra dafür eingerichtete, unabhängige Datenauswertungsstelle DAS zu übermitteln. Aus der Gesamtheit der von der Einrichtung übermittelten Daten werden Indikatoren gebildet, die – gemessen an sogenannten Referenz- und Schwellenwerten – die Versorgungsqualität für verschiedene Bereiche (z.B. Erhaltene Mobilität, Dekubitusentstehung, Schwerwiegende Sturzfolgen oder Unbeabsichtigter Gewichtsverlust) aufzeigen.

Der erste wichtige Schritt in der Vorbereitungsphase besteht darin, alle Einrichtungsleitungen, Pflegedienstleitungen und Qualitätsbeauftragten auf einen einheitlichen Informationsstand zu bringen. Hierzu führen wir anderthalbtägige Schulungen durch.

 

Dabei soll ein Verständnis für die Indikatoren entwickelt werden und wir gehen selbstverständlich die umfangreiche Ergebniserfassung einschließlich des dazugehörigen Fragebogens, der dann für alle Bewohner*innen ausgefüllt muss, durch. In der Schulung werden aber auch ganz konkrete praktische Übungen durchgeführt, die das vermittelte Wissen vertiefen und für kritische Schwerpunkte im Rahmen der Ergebniserfassung sensibilisieren sollen.

Teamwork bei der Gruppenarbeit

Darauf aufbauend lässt sich in den nächsten Wochen ein konkreter Fahrplan für das weitere unternehmensinterne Vorgehen zur Vorbereitung festlegen. Dazu gehören die kritische Prüfung und entsprechende Anpassung der Vorgaben in der Pflegedokumentation, die Entwicklung von Schulungsmodulen für Pflegefachkräfte und viele weitere Maßnahmen, über die wir hier noch berichten werden.

Dranbleiben lohnt sich also!

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Von Experten für Experten https://www.pswohnen.de/aktuell/von-experten-fuer-experten/ Tue, 30 Apr 2019 10:29:56 +0000 https://www.pswohnen.de/?p=669 Endlich ist es soweit! Die Premiere nach intensiven Vorbereitungen läuft… Die Expertentage für Pflegekräfte aus allen Einrichtungen des PSW gehen in die erste Runde. Einen ganzen Tag lang wird Expertenwissen miteinander geteilt,...

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Endlich ist es soweit! Die Premiere nach intensiven Vorbereitungen läuft… Die Expertentage für Pflegekräfte aus allen Einrichtungen des PSW gehen in die erste Runde.

Einen ganzen Tag lang wird Expertenwissen miteinander geteilt, vertieft und in praktischen Übungen angewendet.

Im Fokus von Expertentag 1 stehen drei Expertenstandards, die in der täglichen Arbeit fortwährend eine große Rolle spielen.

  • „Dekubitusprophylaxe in der Pflege“,
  • „Sturzprophylaxe in der Pflege“,
  • „Förderung der Harnkontinenz in der Pflege“.

Themen, über die die Teilnehmer*innen bestens Bescheid wissen, weil die Standards nicht neu sind und im PSW in den vergangenen Jahren regelmäßig dazu Fortbildungen stattgefunden haben. Und dennoch ist es wichtig, gerade hier immer wieder das eigene Wissen aufzufrischen, um die Bewohner*innen im Alltag fachkompetent beraten und versorgen zu können.

Unsere Referentinnen Jana Kühn (PSW am Heckelberger Ring), Angelika Mucha (PSW am Rosengarten) und Beatrice Seifert (PSW am Schloßpark) haben sich eine Menge einfallen lassen, um neue Impulse in die bewährten Themen zu setzen.

Unsere Referentinnen Angelika Mucha und Beatrice Seifert bei der Staffelübergabe

So geht es beispielsweise noch einmal ganz konkret darum, wie Risiken im Rahmen unserer neuen Strukturierten Informationssammlung (SIS®) und darüber hinaus sicher eingeschätzt und für die Maßnahmenplanung genutzt werden können.

Und noch etwas ist heute relevant: Ab 01. Oktober 2019 sind alle stationären Pflegeeinrichtungen in Deutschland verpflichtet, eine halbjährliche Datenerfassung für die Bildung von Indikatoren zur Beurteilung der Ergebnisqualität durchzuführen. Die Datenauswertung spiegelt dann die Versorgungsergebnisse aller Bewohner*innen der einzelnen Einrichtungen wider, u.a. auch in den in unserer Fortbildung heute relevanten Aspekten Erhaltene Mobilität, Erhaltene Selbständigkeit bei alltäglichen Verrichtungen, Dekubitusentstehung und Stürze mit gravierenden Folgen. Die Grundlage der Ergebniserfassung liegt in einem aussagekräftigen Pflegedokumentationssystem. Insofern liegt es nahe, dass auch die Indikatoren beim Expertentag bereits eine Rolle spielen.

Impressionen vom Expertentag

 

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